Wie schädlich ist Fluglärm?

Am 16.07.2004 fand in Bonn unter obigem Titel eine Tagung des VCD im Verbund mit dem Interdisziplinären Forschungsverbund Lärm & Gesundheit im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit statt.


(IGFhb).
Der 1. Vorsitzende der BUNDESVEREINIGUNG GEGEN FLUGLÄRM e.V
Dipl. Ing. Hans-Joachim Beckers, Ratingen berichtet:

Untertitel der Tagung war: Die DLR-Studie zu den akuten Schlafstörungen durch Nachtfluglärm in der Kontroverse.

Dr. Maschke fasste die Ergebnisse der Studie folgendermassen zusammen:
Der Mitautor der Studie, Dr. Matthias Basner, erwähnte in seinem Vortrag, dass eines der Ergebnisse die Feststellung einer Aufweckschwelle bei unter 33 dB(A) sei und dass damit die Aufweckschwelle 60 dB(A) (gemeint war natürlich die von Jansen vertretene Aufweckschwelle) nicht mehr gehalten werden könne. In der Diskussion habe ich diese Äußerung aufgegriffen und meinen Wunsch ausgesprochen, dass wenigstens bei diesem Punkt die Tagung ein Ergebnis bringen möge. Ich habe dann Frau Prof. Dr. Barbara Griefahn gefragt, ob sie die Äußerung von Dr, Basner bestätigen könne. Nach einigen Ausführungen zu ihren früheren Veröffentlichungen und nochmaliger Nachfrage antwortete sie dann, dass sie das schon immer vertreten hätte. Nach der Veranstaltung habe ich mit ihr noch ein kurzes Gespräch gehabt und gesagt, es wäre schade, dass sie das nicht schon vorher öffentlich vertreten hätte. Sie antwortete, man hätte sie ja nicht gefragt.

Fazit: Jansens Aufweckschwelle ist endgültig vom Tisch. Die Unzumutbarkeit von nächtlichen Fluglärmpegeln liegt deutlich unter 60 dB(A). Es kommt jetzt auf eine problemgerechte Bewertung an. Wenn man die vorstehende Abbildung betrachtet, dürften meines Erachtens Pegel über 50 dB(A) nicht mehr zugelassen werden.

Bericht Originalstudie mit Grafiken  
Quelle: BUNDESVEREINIGUNG GEGEN FLUGLÄRM e.V. / www.fluglaerm.de zurück
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