Millionen in den Sand gesetzt!
oder wie man gesamtwirtschaftliche Ressourcen vernichtet

Die Stadt Augsburg leistet sich trotz angespannter Haushaltslage ein teures Prestigeobjekt, den Flughafen Augsburg-Mühlhausen. Dieser Flughafen geht völlig an den Anforderungen des Marktes vorbei. Der sogenannte Airport hat keine Zukunft. Weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft wurde bzw. wird ein rentabler, oder für die Stadt Augsburg wenigstens kostenneutraler Betrieb erfolgen können. Stattdessen wurden allein in den letzten 4 Jahren von der Stadt Augsburg für das "Pleiteunternehmen-Flughafen" 25.731.000 (!!!) Euro Steuermittel in den Sand gesetzt.

Diese Summe setzt sich wie folgt zusammen:

Verwendungszweck Jahr Summen in Euro
Schuldendienste,
Betriebskostenzuschüsse,
Investitionsdarlehen,
usw.
2001 1.500.000
2002 2.882.000
2003 3.153.000
2004 2.196.000
Entschuldung wegen des Einstiegs der Flughafengesellschaft München (FMG) 2004 4.500.000
Einbringen betriebsnotwendiger Grundstücke 2004 11.500.000
Gesamtsumme der durch die Stadt Augsburg in den letzten 4 Jahren für den Flughafen erbrachten Finanzmittel: 25.731.000
Steuerverschwendung
   
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Jahr
Fluggastzahlen
2001
200.000
2002
160.870
2003
58.564
2004
44.422
Quelle: AFG Geschäftsbericht
   
   
Jahr
Zuwendungen in EUR
2001
1.500.000
2002
2.882.000
2003
3.153.000
2004
18.196.000
Quelle: Interne Untelagen
   
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Die Ausgaben erreichten im Jahr 2004 zunächst ihren Gipfel. Hier wurden wegen des Einstiegs der FMG zur Entschuldung 4,5 Mio EUR aufgewendet und sogenannte betriebsnotwendige Grundstücke im Wert von 11,5 Mio EUR übertragen.

Weder gab, noch gibt es eine Perspektive für einen rentablen Flughafenbetrieb in Augsburg-Mühlhausen, der eine Investition dieser Größenordnung durch Steuermittel rechtfertigen würde!

   
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